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KONZERNBERICHT

Outbound Nordic →  verzeichnete im Geschäftsjahr 2012 ein weiteres Wachstum des Ferienreisegeschäfts. Die Nettoerlöse erreichten CHF 993 Mio. und lagen damit 6.9% über dem Vorjahr. Die ausbleibende Erholung der Nachfrage nach Ferien in Ägypten und Thailand im ersten Quartal des Jahres führte zunächst zu hohen Überkapazitäten im nordischen Markt, insbesondere in Schweden. Eine daraufhin erfolgte Verbesserung der Auslastung ermöglichte in Kombination mit einer wetterbedingt starken Nachfrage in den Sommermonaten proportional höhere Nettoerlöse. Gleichzeitig stieg die Anzahl Passagiere und der Anteil von Last-Minute-Buchungen sank. Die am stärksten wachsende Einheit war erneut Norwegen, gefolgt von Schweden. Die Geschäftsentwicklung in Dänemark war, bedingt durch die Auswirkungen der Euro-Krise und die politischen Umwälzungen in Nordafrika, leicht rückläufig. Der im Jahr 2011 neu erschlossene Markt Finnland setzte seine Expansion im Berichtsjahr weiter fort. Die von Outbound Nordic betriebene Fluggesellschaft Novair steigerte die Nettoerlöse trotz Kapazitätsanpassungen und des hart umkämpften Wettbewerbsumfelds . Nach dem Umbau zum modernsten Sport- und Familienresort auf den Kanarischen Inseln konnte das Ferienresort Playitas auf Fuerteventura die Gästezahl weiter steigern, allerdings zu leicht gesunkenen Durchschnittspreisen.
Die Geschäftsentwicklung im Segment Outbound Kuoni Europe → war im Geschäftsjahr 2012 durchzogen. Vor allem aufgrund der rückläufigen Konsumentenstimmung infolge des schwierigen ökonomischen Umfelds gingen die Nettoerlöse um 1.6% auf CHF 1 151 Mio. zurück. Das Geschäft im Quellmarkt Schweiz wurde durch die Stabilisierung des Euro-Kurses gegenüber dem Schweizer Franken gestützt. Der Verlust von Buchungen im Vorjahr an Reisebüros im grenznahen Ausland sowie an ausländische Onlineportale wurde dadurch eingedämmt. Grundsätzlich waren Reisen ins Ausland aufgrund des weiterhin starken Schweizer Frankens attraktiv. Allerdings lag das Preisniveau insgesamt tiefer, sodass die Nettoerlöse zurückgingen. Die Anzahl Reisender lag leicht unter Vorjahresniveau.

Im Markt Grossbritannien stiegen die Nettoerlöse dank dem weiteren Ausbau des eigenen Retailnetzes. Dies kompensierte rückläufige Verkaufsvolumen bei unabhängigen Reisebüros. Ferienreisen zu Destinationen im Indischen Ozean und nach Thailand waren rückläufig, was durch ein starkes Wachstum der Region Karibik aufgefangen wurde.

Die Geschäftsentwicklung in Frankreich stagnierte im Geschäftsjahr 2012. Grund dafür waren einerseits die negativen Schlagzeilen zur Destination Malediven im ersten Halbjahr, eines der wichtigen Zielgebiete für Kuoni Frankreich. Andererseits haben die Auswirkungen der Euro-Schuldenkrise, wie negative Konsumentenstimmung und Angst um Arbeitsplatzverlust, die Nachfrage beeinträchtigt. Die negativen externen Effekte wurden zum Teil durch zusätzliche Nettoerlöse aus sechs neuen Retail Shops in Paris kompensiert. Das Geschäft in Südeuropa und Benelux verzeichnete einen starken Rückgang der Umsatzerlöse. Grund dafür war das äusserst schwierige wirtschaftliche Umfeld, vor allem in den Quellmärkten Italien und Spanien. Dies führte zu sinkender Nachfrage im Markt und zu einem stark umkämpften Wettbewerbsumfeld. Die Hotelplattform Octopustravel steigerte den Nettoerlös im Berichtsjahr deutlich, auch aufgrund des Akquisitionseffekts im Vorjahresvergleich. 

GLOBAL TRAVEL SERVICES (GTS) STEIGERTE NETTOERLÖSE UM 39%

Die Geschäftsentwicklung der Division Global Travel Services (GTS) → wurde im Vergleich zum Vorjahr vom Akquisitionseffekt, sowie von starkem organischem Wachstum beschleunigt. Die Nettoerlöse stiegen um 39% auf CHF 2 554 Mio., wovon 28 Prozentpunkte aus der Akquisition im Vorjahr resultieren. Das organische Wachstum betrug 11% und war getrieben von mehr Hotelübernachtungen zu höheren Preisen sowie von der Erholung des wichtigen Reisemarkts Japan.

AUFTEILUNG DES NETTOERLÖSES VON GLOBAL TRAVEL SERVICES (GTS) NACH QUELLMÄRKTEN UND REISEDESTINATIONEN

Quellmärkte in der Region Asien/Pazifik gewannen im Geschäftsjahr 2012 an Bedeutung. Dies ist einerseits der Erholung des wichtigen japanischen Reisemarkts nach der Tsunami-Katastrophe im Vorjahr sowie starkem Wachstum in Schwellenmärkten, wie zum Beispiel Indonesien, zuzuschreiben. Andererseits gingen Volumen aus Quellmärkten in Europa als Folge der anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Situation, vor allem in Südeuropa teilweise markant zurück. Europa steigerte aber seine Bedeutung als wichtigste Destination weiter. Die Division GTS erzielte im Geschäftsjahr 2012 mehr Nettoerlöse mit mehr Europareisenden aus Asien.

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