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KONZERNBERICHT

KUONI ECONOMIC PROFIT BEEINTRÄCHTIGT VON NEGATIVEN EINMALEFFEKTEN

Der wertorientierte Führungsansatz der Kuoni-Gruppe hat zum Ziel, die Führung des Unternehmens auf die langfristige Mehrwertschaffung auszurichten. Dazu dient als zentrale Führungskennzahl der Kuoni Economic Profit (KEP).

Der Kuoni Economic Profit nahm im Berichtsjahr von CHF – 47.4 Mio. auf CHF – 58.3 Mio. ab. Die Steigerung des Nettoerlösvolumens und die Verbesserung der operativen Ertragskraft wurde von einmaligen Kosten im Zusammenhang mit dem Ausstieg aus verlustgenerierenden Reiseveranstalteraktivitäten in Europa überlagert. Das durchschnittlich investierte Kapital reduzierte sich von CHF 1 233 Mio. auf CHF 1 025 Mio. Grund dafür waren neben einer aktiven Bewirtschaftung der investierten Ressourcen vor allem die Unternehmensverkäufe und die Tatsache, dass Abschreibungen und Amortisationen nicht durch neue Investitionen kompensiert wurden.

KUONI ECONOMIC PROFIT (KEP) (CHF MIO.)

Die erzielte Kapitalverzinsung (ROIC ) lag 2012 bei 2.8%.

KAPITALVERZINSUNG (ROIC) (%)

DIE KUONI-GRUPPE ERWARTET FÜR 2013 EIN STABILERES WIRTSCHAFTSUMFELD – FOKUSSIERUNG DES PORTFOLIOS WIRD WEITGEHEND ABGESCHLOSSEN UND BELASTET ERGEBNIS NOCHMALS

Die Unsicherheiten im wirtschaftlichen Umfeld, welche das Geschäftsjahr 2012 stark geprägt haben, werden auch die weitere Entwicklung → im Jahr 2013 beeinflussen. Aufgrund politischer Massnahmen haben sich die Risiken in der Euro-Zone und den USA jedoch in den letzten Monaten verringert. Dies dürfte grundsätzlich zu positiven Impulsen hinsichtlich des allgemeinen Konsumentenvertrauens führen. Basierend auf den zuletzt verfügbaren Einschätzungen ist für das Jahr 2013 von einer sich graduell verbessernden Zuwachsrate des globalen Bruttoinlandsprodukts auszugehen, vorausgesetzt, dass sich bestehende Abwärtsrisiken nicht materialisieren. In Europa wird der Konsum zwar von der weiter steigenden Arbeitslosigkeit beeinträchtigt, eine sinkende Inflation und nachlassende fiskalische Belastungen dürften die Budgets der Haushalte aber entlasten. In den USA bildet die Erholung des Immobilienmarkts die Basis für fortgesetztes Wirtschaftswachstum. Schwellenländer werden auch im Jahr 2013 eine starke Triebkraft der weltweiten Expansion sein.

Die World Tourism Organization (UNWTO ) geht davon aus, dass der internationale Tourismus weltweit weiter wachsen wird. Für 2013 prognostiziert die Organisation ein Wachstum von 3 bis 4%, was im Bereich der langfristigen Wachstumsrate liegt (Quelle: UNWTO , Januar 2013).

Aufgrund des anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes erwartet Kuoni ein herausforderndes Jahr 2013.

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